Kastner rüstet in der Werkstattausrüstung auf - durch
Regionalisierung und den Einsatz des "Praktikus"-Konzepts für größere
Kundenzufriedenheit.
Als führender Spezialist für Werkstattausrüstung macht die Firma
Kastner Nägel mit Köpfen: Unter der Gesamtleitung von Wernfried Horn
wurden drei regionale Zentren für den Verkauf und das Service am
Sektor Werkstatteinrichtungen gebildet. In diesem Rahmen sind
Innsbruck für den Westen, Graz für den Süden und Brunn am Gebirge für
den Osten des Landes zuständig. Dadurch werden maximale Kundennähe
und der rasche Einsatz der insgesamt rund 35 Servicetechniker vor Ort
gewährleistet.
Am Beispiel des Standorts Graz erläuterte Firmenchef Mag. Ernst
Kieslinger AUTO&Wirtschaft, wie das in der Praxis funktioniert. In
der steirischen Landeshauptstadt sorgen Ernst Ritz als Leiter Ein-und
Verkauf sowie Karl Schwab als Kundendienstleiter für die optimale
Betreuung der Werkstattpartner. Unter dem Motto: Das erste Gerät
setzt der Verkäufer ab, alle weiteren gehen auf das Konto der
Serviceleute. Um ihren Auftritt möglichst kundenfreundlich zu
gestalten, hat die Firmenleitung gemeinsam mit Ulbing Consulting ein
System zur Weiterbildung und Schulung der Techniker entwickelt, das
es bisher in dieser Form in Österreich nicht gegeben hat. Dabei geht
es weniger um die immer wieder erforderliche Vermittlung von
technischen Neuerungen und Produktinnovationen. Vielmehr steht die
Aneignung von Soft Skills wie Genauigkeit, Pünktlichkeit,
Freundlichkeit usw. im Mittelpunkt. Sie werden als Voraussetzung
betrachtet, Kunden - wie es Horn ausdrückt - mit einem
"Rundum-sorglos-Paket" zufriedenzustellen.
Mustermonteur als Animator
Um die Kollegen für das Weiterbildungsprogramm zu begeistern, wurde
am Grazer Standort mit Andreas Hütter eine Art Meistermonteur
identifiziert. Der vor viereinhalb Jahren von einem PIA-Betrieb zu
Kastner gestoßene Allrounder huldigt der Einsicht, dass sein Spaß an
der Arbeit zu guten Ergebnissen führe. Zusätzlich sorgt die
Kastner-Organisation dafür, dass nicht nur im Teile-, sondern auch im
Ausrüstungsbereich alles rund läuft. Dazu tragen in Graz zwei
Innendienstdamen bei.