In Beijing wurde auch bekannt, dass ein Start in Europa immer näher rückt – auch in Österreich sollen die Fahrzeuge schon relativ rasch angeboten werden. „Ja, iCAUR wird im Q4 – wenn alles nach Plan läuft – auch in Österreich starten“, heißt es. „Die Planungen laufen auf Hochtouren.“ Weitere Details werden vorläufig aber noch nicht bekannt gegeben.

Der chinesische Konzern ist derzeit mit den Marken Omoda und Jaecoo (importiert von Colmobil) und Chery (vertrieben über Freesbe) in Österreich aktiv. Nun steht mit iCAUR die vierte Chery-Marke vor den Türen – eine Entwicklung, die China-Experten bereits seit Jahren prophezeit haben: Ebenso wenig überrascht Fachleute, dass unterschiedliche Importeure am Werk sind. 

Interesse seitens der Händler an der erst seit 2025 bestehenden Marke dürfte jedoch bestehen, denn die kantigen Modelle von iCAUR stechen im sogenannten „Boxy Design“ aus der doch relativ einheitlichen Optik vieler anderer chinesischer Hersteller heraus. In Peking präsentierte Dr. Su Jun, CEO von iCAUR, ein Concept Car namens Robox. Bereits erhältlich sind die Modelle V23 (BEV) und V27 (Hybrid): Diese werden nicht nur in China, sondern auch in etwa 40 anderen Märkten, unter anderem im Nahen Osten angeboten.