Eine Woche lang war die Autobranche auf der Automechanika Frankfurt trotz aller Herausforderungen in extrem guter Stimmung, das war in allen Produktbereichen und Hallen deutlich merkbar. Dabei haben sich fachliche Inhalte und Emotionen miteinander verbunden.

Mit einem Besucherplus, mehr Gästen aus Deutschland und einer Zufriedenheit von 96 Prozent können wir eine sehr positive Bilanz ziehen. Dabei haben die Aussteller ihren wesentlichen Beitrag dazu geleistet und die richtigen Lösungen für die Branche präsentiert.

Gleichzeitig ist – laut Rückmeldung der Aussteller – die Entscheidungsqualität der Besucher gegenüber der vergangenen Automechanika noch einmal gestiegen. Mit Gästen aus 172 Nationen darf man sagen, dass sich der globale Aftermarket wieder einmal in Frankfurt getroffen hat. Besonders erfreulich war, dass neben dem internationalen Handel auch wieder mehr freie Werkstätten gekommen sind. Gerade diese Betriebe stehen vor großen Herausforderungen. Service und Wartung für europäische und asiatische Marken werden zunehmend komplex.

Die Werkstätten müssen zukünftig Lösungen für Verbrenner, Hybrid- und Elektrofahrzeuge beherrschen und bieten. Hinzu kommen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, das wird den Markt ebenfalls verändern. Möglicherweise wird die KI manche Themen auch wieder vereinfachen. Die automotive Welt wird bei der nächsten Automechanika in zwei Jahren in jedem Fall schon wieder ganz anders aussehen. Deshalb stehen wir in engem Kontakt mit Verbänden, der Industrie und den Ausstellern. Damit wird die Automechanika auch in Zukunft umfassende Orientierung bieten.