Vom 22. bis 24. April steht Wien wieder im Fokus der internationalen Kfz-Industrie. Bei der 47. Auflage des Wiener Motorensymposiums konzentriert man sich auch in diesem Jahr wieder auf den Antriebsstrang der Zukunft, aber auch um weitere Entwicklungen und Fortschritte im und rund um das Fahrzeug. „Wir wollen eine gesamtheitliche Sicht schaffen, wie sich das Thema Antriebstechnologie in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, Veranstalter des Motorensymposiums und Vorstandsmitglied des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK).

Besseres Klima mit der EU

Und wie auch in den vergangenen Jahren kann das Motorensymposium wieder mit einer Vielzahl an hochkarätigen Speakern aufwarten. So zum Beispiel nach Michael Zink, Präsident des europäischen Zulieferverbandes CLEPA, der im vergangenen Jahr einen Shift in den Gesprächen mit der EU erlebt hat: „Mit dem Automotive Package hat die EU-Kommission einen ersten positiven Schritt unternommen, um die Klimaziele mit wirtschaftlichen und sozialen Realitäten zu verbinden.“

Neben Zink werden auch weitere Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Experten aus der Kfz-Industrie über verschiedene Themen wie Künstliche Intelligenz in der Fahrzeug-Entwicklung und Produktion oder über den Fortschritt beim Thema Wasserstoff sprechen.

China-Schwerpunkt

Heuer wird es erstmals schon ein bisschen früher mit dem Motorensymposium losgehen. Denn bereits am Vortag der offiziellen Eröffnung steht die Wiener Hofburg im Zeichen Chinas. Denn in diesem Jahr findet erstmals in Kooperation mit den China Society of Automotive Engineers (China-SAE) ein „Forum für nachhaltige Antriebstechnologien“ statt. Das Ziel des Forums ist es, die technologischen Stärken der chinesischen und europäischen Automobilindustrie zu bündeln.