Autel: Vollsortimenter bei Diagnose und Kalibrieren
Am Stand von Herth+Buss (siehe separater Beitrag) zeigte der Diagnose- und Kalibrierungsspezialist aus China ein umfassendes Sortiment, das nunmehr auch RDKS-Tools beinhaltet. Herth+Buss ist Vertriebspartner im D-A-CH-Raum, bei Autel ist mit -Ayhan Akin ein in der Branche bestens bekannter Vertriebsprofi als Sales Director TPMS an Bord.
gewe LagerTec: Boom hält an
Neben Geschäftsführer Stefan Nehrlich trafen wir am Stand von Lagerspezialist gewe LagerTec auch den Österreich-Distributor Michael Hübl, Chef von Hübl Lagertechnik, an. Nach wie vor sind Liegend-lager-Systeme gut nachgefragt, bestehende Regale werden auch nach Bedarf verbreitert, um dem Trend immer größerer Reifendimensionen gerecht zu werden, wie Nehrlich berichtete. „Ein Reifenlager bleibt eine gute Investition, der Kunde kommt zweimal pro Jahr ins Autohaus“, so Nehrlich.
Erfinder der „Flex“
Der Name ist Programm: Flex zeigte auf der Automechanika neben seinem breiten Produktportfolio für Kfz-Betriebe unter anderem auch eine Weltneuheit. Ein akkubetriebenes Poliergerät ließ die -Messebesucher immer wieder staunen. Nachdem man sich als Erfinder des Winkelschleifers, umgangssprachlich auch „Flex“, einen Namen gemacht hat, will man nun zeigen, dass man auch noch viele andere innovative und nützliche Produkte im Portfolio hat, wie Sebastian Glaser von Flex erklärt.
Hazet: Porsche im Blut – und in der Werkstatt
Zum 30-jährigen Partnerschaftsjubiläum zwischen Hazet und Porsche Motorsport hat der Werkzeug-anbieter eine limitierte Sonderedition seines Werkzeugwagens auf den Markt gebracht. Für Wolfgang Schneider, Vertriebsleiter für Österreich, ist genau -diese Sonderedition eines der Highlights der diesjährigen Messe. Die Motivbasis des Werkzeugwagens ist der neue Porsche 911 GT3 R, der kürzlich von -Porsche vorgestellt wurde.
Hella/Hella Gutmann: neues Diagnosegerät
Mit insgesamt 80 Mitarbeitern war Hella & Hella Gutmann am Messestand in Frankfurt vertreten. -Eines der Highlights am Stand war das neue Diagnosegerät mega macs Pro, die neue und leistungsstärkste Diagnoseplattform im Hause Hella Gutmann; mit den intelligenten Nova-Funktionen, neuesten Fahrzeug- und Reparaturdaten sowie Messtechnik und technischem Support in einer integrierten Systemwelt. Niklas -Weder, Produktexperte von Hella Gutmann: „Mit dem mega macs Pro wollen wir die Werkstatt effizienter gestalten und den Techniker schneller bei der Problemlösung unterstützen.“
Herrmann Solutions: neues Prüfgerät
Wer an Herrmann denkt, hat automatisch Hebebühnen im Kopf. Doch seit diesem Jahr zeigt die Marke unter dem Namen Herrmann Solutions auch eine Weltneuheit, wie Johannes Herrmann erklärt: „Wir haben unser Portfolio erweitert und das erste Stoßdämpfer-Prüfgerät entwickelt, welches durch vier Sensoren am Fahrzeug bei der Überfahrt über eine Platte mit weiteren Sensoren genau zeigt, in welchen Zustand die Stoßdämpfer sind.“ Mit diesem Produkt will man die Möglichkeit einer zuverlässigen Stoßdämpferprüfung in der Werkstatt ermöglichen, um so das Sicherheitsgefühl der Kunden zu stärken.
Hunter: Österreich-Markt mit starkem Partner
Am Messestand von Hunter zeigten sich Mirsad -Lucevic und Michael Kettner mit dem Vertrieb in Österreich durchwegs zufrieden. „Mit Würth haben wir da einen starken Handelspartner“, so Kettner.
Maha: Zeigen, was geht
Am Stand von Maha lag der Fokus neben bekannten Produkten auch auf jenen, von denen man sich auf der Automechanika Kundenfeedback erhofft, bevor es in die Serienproduktion geht. So zeigte Maha zum Beispiel einen vollautomatisierten Roboter zur Kalibrierung der Lichtanlagen am Fahrzeug. „Wir kennen das Problem, denn die bisherigen Anlagen waren Aufgrund der Bauweise oft sehr groß und unhandlich. Mit diesem Roboter kann man die Licht-Diagnose auf einem deutlich kleineren Raum realisieren“, so Christian Thalheimer, Leiter Produktmanagement von Maha. Für Stefan Baum, zuständig für den Vertrieb in Österreich, war das Jahr durchaus zufriedenstellend, aber: „Man darf sich nicht ausruhen.“
Mahle: ganzheitliches Ökosystem
Mahle stellte in Frankfurt ein ganzheitliches Ökosystem vor, das Fahrzeugteile, Werkstattausrüstung, Fachwissen und Diagnostik intelligent miteinander vernetzt. Zudem gab es fünf Weltpremieren: Eine -davon war das Mahle Werkstattportal als Herzstück eines digitalen Werkstatt-Ökosystems. Präsentiert wurde auch das Werkstattkonzept „Mahle Klimaexperte“, das die Sichtbarkeit und Kompetenz der Werkstätten gegenüber ihren Kunden stärken soll. Vorgestellt wurde darüber hinaus die neue Generation der ArcticPro Klimaservicegeräte, die mehr Benutzerfreundlichkeit bringen und die Produktivität erhöhen sollen. Die Werkstatt direkt zum Kunden bringt „Mahle Mobile Service“. Und auch der Innenraumfilter CareMetix Natural mit Schafwolle wurde erstmals im Rahmen der Automechanika präsentiert. Eine weitere Neuheit ist der Mahle Battery Workshop, der Kfz-Betriebe dabei unterstützt, sichere, rasche und wirtschaftliche Reparaturentscheidungen bei HV-Batterien zu treffen.
Pichler Tools: mehr Organisation
Der Tiroler Werkzeughersteller Pichler Tools hatte als Produkthighlight auf der Automechanika eine neue Organisationslösung im Gepäck. Mit dem an der Wand montierten Regal samt Einschubfächern für Akku-Schrauber und Co. wolle man in der Werkstatt wieder Ordnung schaffen, wie Geschäftsführer Michael Pichler erklärt. Hinzu kommt die Möglichkeit einer integrierten Ladestation an der Oberseite des Regals, um dort die entsprechenden Akkus der Geräte auch laden zu können, um so immer einsatzbereites Werkzeug griffbereit zu haben. „Von dieser Neuheit erhoffen wir uns sehr viel, da sie ein leidiges Problem in der Werkstatt auf elegante Weise löst“, so Pichler.
Snap-on: vollautomatische Reifenmontage
Bei Snap-on zeigte Hannes Krell neben hochmodernen ADAS-Kalibrierungssystemen und Achsvermessungen vor allem auch einen vollautomatischen Reifenmontage-Roboter als großes Highlight. Dabei werden Reifen und Rad in die Maschine eingespannt und der Roboter übernimmt den kompletten Prozess bis hin zum Wuchten. Für Krell, der für den Vertrieb in Österreich zuständig ist, sind die vergangenen Monate durchaus erfolgreich verlaufen: „Es ist ein schweres Geschäft und man muss immer am Ball bleiben, aber das betrifft nicht nur Österreich, sondern ganz Europa. Dennoch sind wir positiv gestimmt und man kann sich eigentlich nicht beschweren.“ Was Krell immer öfter auffällt, ist, dass die Händler heutzutage immer mehr Wert auf schnellen Support vom Hersteller legen: „Und dem müssen wir natürlich nachkommen.“
Sunshine: Hebebühnen made in China
Fast unscheinbar in einer Ecke der Halle 8 zeigte der chinesische Hebebühnen-Hersteller Sunshine seine Produkte. Vor Ort war auch Paul Puck, zuständig für den Österreich-Vertrieb der Hebebühnen. Hier sind vor allem jene Bühnen sehr gefragt, die für die §57a-Überprüfung zugelassen sind, so Puck: „Wir haben da eine eigene Linie an Hebebühnen speziell für den österreichischen Markt, da es für die §57a-Überprüfung eigene Auflagen gibt, die die Hebebühne erfüllen muss. Und bei diesen Produkten gibt es wirklich sehr großes Interesse.“ Entsprechend zeigte sich Puck mit dem Vertrieb in Österreich auch sehr zufrieden.
Texa: KI in der Diagnose
Texa präsentierte in Frankfurt zahlreiche Neuheiten für Diagnose, Reparatur und Fahrzeugwartung. Zu den wichtigsten Produkten zählten Vision Check für ADAS-Kalibrierung und Achsvermessung, die um Künstliche Intelligenz erweiterte Diagnosesoftware IDC6 sowie TPS 3 für Reifenmanagement und Reifendruckkontrolle. Zudem zeigte Texa neue Lösungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge, darunter Pluri Check EV zur Hochvoltprüfung, E-Diag Charger für Lade- und Diagnosearbeiten sowie Fluid Check zur -Beurteilung von Kühlmitteln.
ThinkCar: neue Marke, alter Bekannter
Mike Richter von Diagnosetechnik Richter ist verantwortlich für den Österreich-Vertrieb von ThinkCar, einem neuen chinesischen Player am Markt für günstige Diagnose- und RDKS-Geräte für Profis. Richter hob besonders das Venu 701 hervor, einen kompakten Tester inklusive RDKS-Modul. „Bei ThinkCar sind auf alle Geräte alle Module aufbuchbar“, so Richter, den wir mit Sales Director Nicole Ren am Stand antrafen. Neben KI-gestütztem Arbeiten ist auch Remote Diagnose (kostenpflichtig) möglich. Auch für elektrifizierte Fahrzeuge sind Tester im Sortiment.
Wheelsystem: Reinigung und Prüfung am Laufband
Der schwedische Hersteller Wheelsystem zeigte auf der Automechanika unter anderem seine vollautomatisierte Reifen Wasch- und Prüfungsanlage. Für Jürgen Schulz und Thomas Meier von Wheelsystem Deutschland steht vor allem eines im Fokus: „Der Mitarbeiter, der mit dem Reifen arbeitet, soll ihn im Idealfall nur zwei Mal in die Hand nehmen müssen. Nämlich jeweils bei der Montage und bei der Demontage am Fahrzeug.“ Dabei hilft unter anderem ein automatischer Stapler, der die Reifen von und zur Lagerstätte bringt. Auch in Sachen Lagerung hat Wheelsystem hier ein umfangreiches Angebot. Im Zuge der Umstecksaison werden die Reifen dann in der vollautomatisierten Waschanlage nicht nur gereinigt, sondern zeitgleich auch geprüft. „So können wir gleich feststellen wie der Zustand des Reifens ist und auch wie die Profiltiefe aussieht“, so Schulz.
