Seit Jahren schreiben wir in diesem Heft immer wieder, wie wichtig es ist, dass Werkstätten auf dem neuesten Stand der Technik sind, da sie sonst den Anschluss – und noch wichtiger: die Kunden – verlieren. Das gilt unter anderem auch für die Kalibrierung von Fahrzeugen. Kein Neuwagen wird mehr ohne elektronische Helferlein ausgeliefert, und bei jedem Stoßstangen- oder Scheibentausch sind die Geräte zum Kalibrieren notwendig.
Jahrelang haben sich vor allem die freien Werkstätten gesträubt, diese Geräte anzuschaffen: Doch jetzt nehme dieses Thema endlich Fahrt auf, erzählte Helmut Stuphann, Verkaufsleiter bei der Bosch AG in Wien, am Stand beim WERKSTATT-FORUM. „Auch die kleineren Werkstätten sehen nun den Bedarf.“
Größer als in früheren Jahren ist derzeit auch die Nachfrage von Werkstätten, die beim „Bosch Car Service“ Mitglied werden wollen. War man früher immer beim Stand von 90 bis 100 Betrieben, so sind es nun bereits 120. Stuphann: „Es gibt noch viele weitere Interessenten: Vor allem sind es Betriebe, die eine Marke aufgegeben haben, es aber gewohnt sind, nach Standards zu arbeiten.“ Und genau diese Sicherheit biete man bei Bosch – etwa durch die Vorgaben, welche Geräte notwendig sind oder mit welchen Schulungen man sich weiterbilden kann. Das kommt in Österreich aktuell gut an!
