Gute Lösungen dauern manchmal eben länger: Und so vertröstete Mag. Andreas Oberascher, Generaldirektor von Ford Austria, immer wieder, wenn er auf die – für seine Marke offensichtlich nicht wirklich zufriedenstellende – Situation in Klagenfurt angesprochen wurde.
Es gebe Gespräche, sagte er dann, und man werde beizeiten eine gute Lösung finden: Diese ist nun da – und ebenso unkonventionell wie mutig, wenn man das auf den ersten Blick sagen kann.
Denn dass Denzel das Mehrmarken-Autohaus Pammer kaufen und dort Ford ansiedeln würde, darauf hätte wohl kein Außenstehender gewettet. In Klagenfurt und Wien waren also offensichtlich zahlreiche kluge Köpfe am Werk: Zugute dabei kam den handelnden Personen, dass Stellantis im Vorjahr alle Händler gekündigt hat – was auch immer mit den Kunden von Citroën und DS (da werden es nicht so viele sein) in Klagenfurt nun passieren wird (vom Importeur gab es dazu bisher keine Stellungnahme). Jene von Hyundai wandern, so die Idee, zum bestehenden Denzel-Kundencenter in der St. Veiter Straße.
Also gibt es im ausgeräumten Autohaus in der Triplatstraße 1 viel Platz für Ford, 400 Quadratmeter sollen es sein. Und ein engagiertes Team rund um den arrivierten Kundencenterleiter Marc Reiter, das ab dem 4. Quartal so richtig losstarten will.
Wenn auch andere Importeure und Händler in Gebieten, wo es weiße Flecken gibt oder es vielleicht nicht so gut läuft, zu derart durchdachten Lösungen finden, muss man sich um die Branche wenig Sorgen machen.
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