Auf der IAA Mobility werden sich bald viele neue Protagonisten tummeln, einige altbekannte aber wohl fehlen, darunter vermutlich auch Hersteller namhafter Automobilmarken. 

Bergamont, GasGas Bicycle, Husqvarna E-Bicycles, Raymon, Riese & Müller, Scott, Simplon, Specialized, Stromer oder Canyon sind nur einige von mehr als 50 renommierten Fahrradschmieden, die auf der diesjährigen IAA ihre Produkte zeigen werden. 

Die IAA Mobility richtet sich mit neuem Logo und dem Spruch „What will move us next“ an den Verbraucher. Der Automobilhandel muss sich dagegen wohl eher fragen, wie er in Zukunft angesichts sinkender Margen, drohender Umsatzrückgänge und neuer Vertriebsmodelle ausreichend Geld verdienen kann, um damit sein Überleben zu sichern: „How can we survive this?“  – diese brennende Frage klingt nicht wirklich gut als Untersätzchen im Logo – dennoch gilt es, jede Chance zu nutzen: Vielleicht kann der Fahrzeughandel vom omnipräsenten Thema „New Mobility“ mit einem weiterem Standbein, an den regionalen Bedarf angepasst, und mit maßgeschneiderten Konzepten profitieren? Das reicht beispielsweise von Vermarktung und Service von berggängigen Zweirädern und Kleinfahrzeugen in Gebirgsregionen über Landmaschinenreparatur und -vertrieb in ländlichen Regionen bis hin zum Verkauf und Service von Mobilitätskonzepten für die letzte Meile im urbanen Raum.

Kaufmännisches Geschick, überzeugendes Kundenservice und genaue Bedarfserhebungen bleiben wohl unverändert Grundpfeiler für den möglichen Geschäftserfolg, der idealerweise auf bisherigen Entwicklungen aufsetzt, sofern nicht die Natur, wie zuletzt in einigen Regionen, einen Strich durch jede Rechnung macht.

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