In der Schweiz wird der „Händlerradar“ in etwas kleinerem Umfang durchgeführt als in Österreich: Während bei uns in den vergangenen Jahren jeweils mehr als 500 Markenhändler bzw. -werkstätten von 25 Marken über ihre Zufriedenheit mit ihrem Importeur befragt wurden, waren es in der Schweiz 19 Importeure und 352 Händler.
Der Befragungszeitraum lag im Jänner und Februar; die Durchführung erfolgte – wie in Österreich – von puls Markforschung aus Schwaig bei Nürnberg im Auftrag des A&W Verlags. Der Fragenkomplex ist ebenso gleich wie die Einteilung der Marken in unterschiedliche Gruppen (wobei die anderen Marktanteile in der Schweiz für teilweise unterschiedliche Zusammensetzungen sorgen)
Bei den Premiummarken ging der Sieg (wie im Vorjahr) an Mercedes, gefolgt von Volvo, Audi und BMW: Mercedes ist mit einem Wert von 7,53 auch der Gesamtsieger. In Österreich lag bei der bisher letzten Ausgabe im Herbst 2020 im Premium-Bereich BMW vor Audi, Volvo, Mercedes, Alfa Romeo sowie Jaguar/Land Rover.
Die Gruppe der großen Marken entschied in der Schweiz heuer Renault für sich: Auf Rang 2 landete Skoda, die Bronzemedaille ging an Volkswagen. Nicht am Stockerl landeten in der Schweiz heuer Ford und Skoda. Als Vergleich das Österreich-Ergebnis von 2020: Skoda, Seat, VW, Ford, Renault, Hyundai und Opel.
Bei den mittelgroßen Marken hatte in der Schweiz heuer Seat die Nase vorn, knapp vor Toyota, aber relativ deutlich vor Peugeot und vor allem Fiat. Auch hier das Österreich-Ergebnis vom Vorjahr: Mazda, Suzuki, Dacia, Kia, Fiat und Peugeot.
Bleiben noch die kleinen Marken: Hier darf sich der Schweizer Importeur von Suzuki über den Sieg freuen, gefolgt von Dacia, Mazda und Hyundai. Abgeschlagen landeten Nissan und Citroën. Das Österreich-Ergebnis von 2020 für jene, die gerne Vergleiche ziehen: Mitsubishi, Honda, Jeep, Toyota, Nissan und Citroën.
Übrigens: In Österreich hatte im Vorjahr Mazda die zufriedensten Händler, und zwar mit einem Wert von 7,95. Der Schweizer Gesamtsieger (Mercedes mit 7,53) wäre bei uns nur auf Rang 6 gelandet. Und der Gesamtletzte aus der Schweiz, nämlich Fiat mit einem Wert von 5,55, hätte bei uns im Vorjahr 4 andere Marken hinter sich gelassen (nämlich Citroën, Jaguar Land Rover, Peugeot und Opel).
Die Vorbereitungen auf die heurige Österreich-Befragung laufen auf Hochtouren: Ab Ende Juli, spätestens Anfang August werden die Händler wieder angerufen. Alles läuft wie immer völlig anonym.
Unsere Bitte, schon jetzt: Investieren Sie diese 15-20 Minuten, um Ihrem Importeur zu sagen, wo der Schuh drückt – und natürlich auch wo Sie zufrieden sind…
