Der Wiener Kfz-Mechaniker- und Innungsmeister Kurt Bergmann wurde mit seinen Eigenbau-Kaiman-V auf VW-Motorenbasis zur Legende. Nach 200 selbst gefertigten Boliden, die u. a. spätere Formel-1-Größen wie Niki Lauda, Helmut Marko oder Keke Rossberg fuhren, machte er 1978 Schluss und aus seiner Sportautoschmiede in Wien-Eßling einen veritablen Opel-Servicebetrieb, der auch den Fuhrpark vom benachbarten Opel-Werk betreute. Sein Name war in der Donaustadt dermaßen bekannt, dass er als Subhändler Beyschlag beste Verkaufsdienste leisten konnte.
Sein Sohn Peter übernahm den Betrieb 2002, verstarb jedoch kurze Zeit später an einem Herzinfarkt. Der Betrieb war danach nicht zu retten und ging in Konkurs.

Der „Masta“, der für sich selbst keine Vorsorge getroffen hatte, wurde von seinem Motorsportkumpel Erich Breinsberg aufgefangen, indem er für VW Liewers die Immobilie kaufte und so Bergmann ein lebenslanges Wohnrecht an seiner Wirkungsstätte einräumte. Nun ist der „Kaiman“ für immer in der „Ewigen Garage“ eingeparkt.