Um die Planungen für Stellantis Vision nach einem nachhaltigen Vertriebsmodell, das sich auf ein leistungsfähiges, effizientes und optimiertes Stellantis Mehrmarken-Vertriebsnetzt stützt, werden alle Vertriebs- und Serviceverträge aller Marken von Stellantis mit einer Frist von 2 Jahren gekündigt.

In weiterer Folge will der Konzern auf „Grundlage von Potenzialen und objektiven Kriterien" sein zukünftiges Vertriebsnetz auswählen. Die Vertreten von Händlerorganisationen werden zu „speziellen Meetings" geladen, um zu den künftigen Vertriebsplänen und -strategien beizutragen. Dabei soll die ab Juni 2023 geltende EU-Gruppenfreistellungsverordnung Berücksichtigung finden.

Betont wird, dass alle beteiligten Interessensgruppen von den Änderungen profitieren sollen: Kunden, Vertriebsnetz und Stellantis. Die Kunden sollen die Vorteile der Mehrmarken-Strategie und des Multikanal-Vertriebs mit einer noch umfassenderen Palette von Dienstleistungen nutzen, Geschäftspartner und Marken von Stellantis von einem neuen und effizienten Geschäftsmodell, das darauf abzielt, Synergien zu schaffen, die Vertriebskosten zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und zusätzliche nachhaltige Geschäftsmodelle zu bieten, so Stellantis: noch vielfältigere Dienstleistungen, Modellpaletten sowie Finanzierungs- und Mobilitätslösungen sollen entstehen.

Reaktionen zu den Schritten von Stellantis, lesen Sie in unserer AUTO-Information Nr. 2570, vom 21. Mai. 2021.