Die Einführung der NoVA auf Leichte Nutzfahrzeuge ab 1. Juli wirkt sich massiv auf den Markt aus: Die Nachfrage ist hoch, die Lieferzeiten bei Neufahrzeugen sind lang – und dementsprechend begehrt sind gebrauchte Fahrzeuge. Laut der Analyse von Robert Madas sind die Preise bei diesen Fahrzeugen um 9 Prozent höher als vor Beginn der Corona-Pandemie (bei Pkws sind es im Vergleich nur +2,7 Prozent).

Jene Fahrzeuge, die gebraucht gehandelt werden, sind aber nicht nur teurer, sondern auch älter geworden. Bei der Eurotax erwartet man, dass die Einführung der NoVA wie eine „erzwungene Inflation“ wirkt: Die Folge sind nicht nur höhere Neuwagenpreise (je nach Motorisierung um 10-20 Prozent), sondern auch steigende Restwerte. Hier sollen die Erhöhungen aber nicht ganz so hoch ausfallen wie bei den neuen Autos.