Der Youtube-Kanal mit dem selben Namen, in dem der Unternehmer zweimal pro Woche über Neues zur E-Mobilität berichtet (siehe unten), hat mittlerweile über 90.000 Abonnenten.
"Bis 2014 hatte ich auch noch aus beruflichen Gründen einen Diesel, dann habe ich ein Tesla Model S gekauft – seither fahre ich nur noch elektrisch", erzählt der nextmove-Gründer. "Ich sah eine Geschäftschance, weil die E-Mobilität im Autohandel sehr widerwillig platziert wurde, die Händlerschaft war auf breiter Front sehr kritisch."
Heute verleiht nextmove deutschlandweit mit 30 Mitarbeitern 400 Autos an 13 Standorten – neben der Kurz- und Langzeitmiete bietet man seit eineinhalb Jahren auch ein Auto-Abo an.
99 Prozent der Kunden würden kommen, weil sie Elektromobilität ausprobieren möchten, so Möller – und nicht, weil sie einen Leihwagen brauchen, der auch ein E-Auto sein soll. Warum die großen Verleihfirmen bisher kaum E-Autos im Angebot haben, erklärt Möller sich so: "Es ist für sie einfach zu kuschelig in ihrem alten Geschäftsmodell."
Ob er sein Geschäftsmodell durch schnell wachsende E-Auto-Verkäufe bedroht sieht? "Ein paar Jahre wird's uns schon noch brauchen", schmunzelt er. "Und für die Zeit danach haben wir auch schon ein paar Pläne."
Das vollständige Interview mit Stefan Möller finden Sie in einer der nächsten Ausgaben der AUTO-Information!
