Ende Juli 2020 sah es düster aus: Da verkündete Mitsubishi, fortan keine neuen Modelle mehr in Europa auf den Markt zu bringen. Doch der (Zweck-)Optimismus, den Andreas Kostelecky, MBA, Chef der Denzel Autoimport GmbH, von Beginn an ausstrahlte, machte sich letztlich bezahlt. Nach monatelangen Verhandlungen wurde Österreich nun die Zusage gegeben, dass auch neu entwickelte Mitsubishi-Modelle auf den Markt kommen.

Erster Neuling ist der Eclipse Cross PHEV, der ab Mai bei den Händlern steht (zu Preisen ab 34.745 Euro): Kostelecky setzt nun große Hoffnungen auf die Initiative der Händler, denen er am Mittwoch (14. April) bei einer Tagung alle Details über die Strategie der kommenden Jahre erklärte.

Von den Mitsubishi-Händlern ist nur einer in der Phase der Unsicherheit abgesprungen. Derzeit gibt es in der Palette noch den Space Star, den Pick-up L200 und den Outlander PHEV sowie Restmodelle des ASX. 2023 kommen dann 2 Modelle, die in der Allianz mit Renault und Nissan gemeinsam entwickelt werden, auf den Markt. Die Autos werden bei Renault produziert, sollen aber möglichst eigenständig sein und die Marken-DNA von Mitsubishi tragen.

Ein ausführliches Interview mit Andreas Kostelecky lesen Abonnenten in der „AUTO-Information“ Nr. 2565 vom 16. April.