Ein jeder von uns kennt womöglich jemanden, der sich mit Freunden am Wochenende ganz sicher vor dem Virus im Hinterhof oder im Kellerstüberl auf das eine oder andere Bier verabredet. Termine, wo man mit mehreren Personen im kleinen Büro steht und Masken rauf und runter wandern, weil der Glaube vorherrscht die Türe ist zu und das Virus somit nicht mehr rein kann. Oder die eine oder andere Werkstatt, wo die Belegschaft unbekümmert ohne Maske zu Dritt unter der Motorhaube hängt, weil es dem Virus dort wohl eh zu dreckig ist. 

Ja, es ist für uns alle mühsam. Ja, wir alle haben genug. Auch die laufenden mahnenden Worte der Bundesregierung fühlen sich an wie eine Aufnahme, die vor Monaten in der Dauerschleife hängen geblieben ist. Aber, die „nächsten entscheidenden 2 Wochen“ werden uns angesichts der Geschwindigkeit beim Impfen vermutlich die nächsten entscheidenden 2 Monate noch öfters begegnen. Die auch darüber entscheiden wie hoch die Kollateralschäden an Österreichs (Kfz-)Wirtschaft wirklich ausfallen werden, wenn die Bundesregierung die schützenden Hände aus Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss, Stundungen und Co. wegnimmt.

Welche unvorstellbaren Summen jede Woche Lockdown kostet, ist hinlänglich bekannt. Aber was kostet die Betriebe in schwierigen Liquiditätszeiten 2 Wochen Büro-Quarantäne? Oder wenn die komplette Werkstatt-Mannschaft ausfällt? Unter Umständen die Existenz.

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