Die Arbeitsmarktproblematik entwickelt sich zum sozialen Dauerstressthema. Dennoch versteckt sich die komplette Politik hinter dem Klimawandel und das Auto ist besonders der Grünen Teufelszeug. Die Milliarden-Euro-Hilfszahlungen sprudeln in Wort und Bild, nur in der Tat hapert es.
Derweilen verabschiedet sich ein großer Arbeitgeber nach dem anderen von tausenden Mitarbeitern. Dass der eine oder andere auch noch Staatshilfen für wertlose Standortgarantien erhalten hat, fällt bei dieser Entwicklung politisch kaum noch ins Gewicht und die Gewerkschaftsvertreter poltern so lange, bis sie persönlich gut abgewickelt das Weite suchen können.
Die zurückgelassenen Menschenmassen werden den Sozialplänen anvertraut, die wiederum wir Volk zahlen. Das regt vor allem die Grünen wenig auf, sie fordern autofreie Citys und jede Menge Radwege. Die in den Ballungsräumen Steuer leistende kleinteilige Wirtschaft, lange Garant unseres Wohlstandes, soll ihr Personal halt zu Fuß oder per Rad ihre Geschäfte machen lassen.
Jobs zu schaffen ist in den Planungen der Grünen nachrangig. Mit den Arbeitslosen will man in zusätzlich geschaffenen Grünräumen zum Beispiel über die Erderwärmung diskutieren. Das Mitleid der Stammparteien ist bekannt. Ein leises Nein zu den Grünideen, dafür ein lautes Ja zum Klimawandel. Das muss für die Propaganda zunächst reichen.
Schreiben Hersteller Verluste, bekommen das die Händler ab. Der Kostensenkungswahnsinn treibt unglaubliche Blüten. Mercedes forciert den Onlinevertrieb und alle schauen sich das 1. Reihe fußfrei an. Klappt es mit dem Direktvertrieb, werden die Händlernetze weiter ausgedünnt.
Alle diese Entwicklungen kosten Jobs, viele Jobs. Eine neue, eine bessere Verkaufswelt, wie sie der in Österreich bestens vernetzte Branchenkenner Hannes Brachat von „Autohaus“ ganz bewusst unter Fragezeichen stellt, wird es dennoch nicht geben. Ohne Kaufkraft kann die Wirtschaft nur schwer atmen und Corona hat längst die finanziellen Lungen angegriffen.
Wir sehen, was sich in den USA abspielt, wo Donald Trumps glänzende Wirtschaftsfassade unter seinen Radikalismen zusammenfällt. Und auch der Chinesen Feuerwerk macht viel Rauch und Lärm. Dieser Nebel trübt unsere heimische Wirtschaft ein. Alle Welt, auch wir, dürfen für die Fehler der Globalisierung zahlen. In unserer eigenen Situation von Debakel geschüttelter Wirtschaft keine wahre Freude!
Jetzt müssen wir darauf achten, dass nicht der vorweihnachtliche Stillstand im Autogeschäft eintritt. Die ganze Situation, nicht nur in Österreich, sondern in der Welt, ist nicht dazu angetan, unsere MitbürgerInnen, KäuferInnen, Autokunden in die Geschäfte zu locken. Ansonsten verkommt jede Liquiditätsplanung zur Makulatur, können nicht bald wieder neue maßvoll dotierte Arbeitsplätze geschaffen werden.
