Natürlich ist auch der geringere Verkehr während des Lockdowns dafür (mit-)verantwortlich, dass die Zahl der Verkehrstoten heuer weiter gesunken ist: 246 waren es zwischen 1. Jänner und 20. September (nach 310 bzw. 305 im selben Zeitraum der Jahre 2019 bzw. 2018).

Woche für Woche schickt das Bundesministerium für Inneres diese Zahlen aus, stets am Montag – und vergisst dabei nicht, zahlreiche Details zu erwähnen. Was diesmal aufgefallen ist? Unter den 5 Toten ist kein einziger Autofahrer: Die Toten sind vielmehr ein Leichtmotorradlenker, ein Beifahrer auf einem Leichtmotorrad, ein Motorradlenker und ein Radfahrer. Dazu kommt noch eine Fußgängerin, die von einem Linienbus zu Boden geschleudert wurde.

Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme. Erfreulich ist aber in jedem Fall, dass sich die tolle Arbeit in den österreichischen Kfz-Werkstätten (und auch die Ausbildung der Mitarbeiter) auszahlt. Technische Gebrechen sind so selten geworden, dass sie kaum noch in den Statistiken als Ursache eines Unfalls auftauchen.

Also: Stellt Euch bitte alle vor den Vorhang, Ihr Werkstatt-Mitarbeiter: Der Applaus ist Euch sicher!