Wie es von der Arge2Rad heißt, verfolge man seitens Industrie und Handel mehrere Strategien, um sich die eigene Zukunft nicht durch Fahrverbote verbauen zu lassen.
Neben Überzeugungsarbeit bei den Lenkern – hier habe man in der Vergangenheit schon Erfolge erzielt, was auch die Exekutive bestätige – sei es wichtig, dass bei der Polizei technische und personelle Ressourcen vorhanden seien, um schwarze Schafe treffsicher aus dem Verkehr ziehen zu können.
Weniger Lärm, gleicher Spaß
Darüberhinaus wolle man auch bei den Händlern das Bewusstsein dafür schärfen, keine nicht zugelassenen Fahrzeugteile anzubieten und zu verbauen.
Die Motorradhersteller selbst beschäftigen sich im europäischen Verband ACEM in einer eigenen Arbeitsgruppe „Noise“ mit der Problematik. „Alle Hersteller arbeiten daran, das Motorrad leiser zu machen, ohne Einbußen bei den Faktoren Leistung oder Spaß“, so Arge2Rad-Generalsekretärin Mag. Karin Munk.
Komm.-Rat Ferdinand O. Fischer, Sprecher des Zweiradhandels in der WKO, betonte bei der Kundgebung: „Auch die Motorradfahrer werden einen Beitrag leisten müssen, um das Thema Lärm zu begrenzen und der Gesellschaft entgegenzukommen.“
Unten sehen Sie das Video zur Arge2Rad-Kampagne "Fahr ruhig weiter!"
Lesen Sie mehr zum Thema in der Auto-Information Nr. 2535 am 28. August 2020!
