Das 11 Meter lange und 3 Meter breite Schwimmbecken wird zwischen der Stollgasse und Felberstraße aufgestellt. Zwischen dem Innen- und Außengürtel gesellen sich dort dann auch noch Rollrasen, Liegestühle, Duschen und ein Infokiosk mit Getränken und Snacks dazu – dem romantischen Ausklang eines Sommertags inklusive einer intensiven CO2- und NOx-Luftkur steht also nix mehr im Wege!

Ihre Nase werden die Verantwortlichen, die diesen Unsinn ausgeheckt haben und die sich vermutlich nur bei der Eröffnung der „Gürtel Frische West“ am 8. August zeigen werden, auch rümpfen, wenn erboste Anrainer die Telefone in den Bezirksämtern heißlaufen lassen: Denn Mega-Staus in den angrenzenden Gassen und vor allem am inneren Neubaugürtel sind programmiert und werden die Bewohner der betroffenen Grätzl auch in verkehrsärmeren Zeiten spätabends schwer belasten. 

„Witzig“ finden dieses Projekt, das offensichtlich – in ein progressives Mäntelchen gehüllt – vor allem auch zum Zwecke des mittlerweile pathologischen Autobashings ausgetüftelt wurde, wohl nur ihre genialen Erfinder. Vielleicht gibt’s von der zuständigen grünen Verkehrsstadträtin auch noch einen Sonderpreis für den elegantesten Bauchfleck. 

Wie lange sich die Wienerinnen und Wiener und die Anrainer der betroffenen Bezirke von verbohrt-besserwisserischen Öko-Bürokraten noch sekkieren lassen wollen, wird die Zukunft zeigen: Denn vielleicht finden sich diese schon bald in der Begegnungszone der Bedeutungslosigkeit wieder.