Trotz 172 Milliarden Euro Schulden weist Volkswagen als am höchsten verschuldeter Konzern der Welt nach Toyota mit 7,3 % die höchste EBIT-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern) aus. Spitzenplätze in diesem Ranking nehmen auch Daimler und BMW ein. Eine Wertung der deutschen Kryptoszene, die Analysen und Anleitungen zum Kaufen und Handeln von Kryptowährungen anbietet.

Die digitale (Quasi-)Währung, die kaum jemand nachvollziehen kann. Der Schuldenberg ist vergleichbar mit dem von Südafrika oder Ungarn, plakatieren Finanzanalysten. Und dies, obwohl die Wolfsburger hochprofitabel wirtschaften. Eine einfache Gewinn- und Verlustrechnung zum Überhirnen dieser Darstellungen wird nicht mitgeliefert. 

Wozu auch! Die Umfrage eines heimischen Importeurs bei seinen Markenkollegen in anderen EU-Ländern bestätigt dessen Eindruck, dass nach dem Corona-Stopp im März/April die Autoverkäufe ab Mai/Juni mit den Auslieferungen überall wieder angesprungen sind und jetzt erfolgreich Tageszulassungen abverkauft werden, weil die Rabatte zum „makulativen“ Listenpreis sich überschlagen. Der Juli zeigt in den Umsatzdaten steil nach oben, wird uns mitgeteilt.

Die Menschen ordern, dass es eine Freude ist. Demnach werden sie das auch im August tun, hoffen die Marktmacher. Dass unter dem Schlussstrich die Käufer trotz aller Stützungs- und Regulierungsmaßnahmen der Regierung für das E-Auto dem Verbrenner beharrlich den Vorzug geben, tangiert die Politik nicht im Geringsten. Die Bundesregierung strampelt sich gerade wacker ab in ihren Bemühungen, Autokäufern die Angst vor dem E-Mobil zu nehmen: Das soll einer verstehen, wo grüne Koalitionspartner das Auto generell von der Straße haben wollen.

Daran ändert auch die lange Liste der Schamlosigkeiten (Burgenlands Bankenpleite, Wirecard) nichts und die Quittung für duldendes Wegschauen wird uns durch tägliche Jobabbaumeldungen präsentiert: Volkswagen, Daimler, BMW, bleiben wir bei den dreien aus dem globalen Schuldnerspitzenfeld, lichten mit der Sense ihre Mitarbeiterlisten aus. Im kleinen Österreich addieren sich über 900.000 Kurzarbeitende und Arbeitslose zu einer unheilvollen Allianz der Unzufriedenen. Und es werden täglich mehr. In anderen Ländern ist es um nichts besser. Der als historisch gepriesene EU-Deal mit läppischen 1,8 Billionen Euro im Rettungspaket schafft auch bei uns neue Schulden und frische Steuern.

Während die EU gesamthin 750 Milliarden Euro zur Rettung der Wirtschaft in Italien, Spanien und Frankreich auf den internationalen Finanzmärkten zusammenkratzen muss, darf das gemeine Volk (Kurz-)Urlaub machen. Kein Satz ohne das Anhängsel, mit dem Schuldenberg ökologischer werden zu wollen. Dabei bleibt das Klima der große Verlierer und das EU-Parlament spielt laut mit dem Gedanken, EU-Budget und Corona-Hilfen abzulehnen, zumindest die Auszahlungen empfindlich zu verzögern. Aber nichts lässt sich politisch besser ausschlachten als das Bedrohungsszenario Klimakrise: Worte kosten nichts und echte Lösungen werden von Tag zu Tag schwieriger.

Indes verlängern Hersteller ihre Werksferien, die Auslieferung  mit echten Neufahrzeugen stockt, die E-Mobile sind davon nicht ausgenommen.

Die Befürchtung ist groß, dass viele für die Wirtschaft (über-)lebenswichtige Themen unter den Tisch fallen, dass die Gesellschaft verdrängt und vergisst, dass den Klimarettern noch mehr Aufmerksamkeit zukommt, die Gefühle der Betroffenen im Hintergrund bleiben. Es ist an der Zeit, im Selbstmanagement von Krise, Stress und Trauma der Lage realistisch ins Auge zu schauen., um sich zumindest mental fit zu halten.