Dabei zeigte sich, dass die Zustimmung zu autonomem Fahren über die letzten Jahre relativ konstant um die 30% bleibt. Erzielte man 2015 mit 32% noch einen Zustimmungs-Höchsstand, liegt die Akzeptanz aktuell mit 31% um 1% niedriger, ist diesee gegenüber 2016 mit 29% und 30% im Jahr 2018 leicht gestiegen. Eher skeptisch beurteilen das autonome Fahren aktuell mit 44%, 2018 waren es noch 51%. Klar dagegen positionieren sich aktuell 18%, während es 2016 und 2018 jeweils 17% waren.
Befragt nach Interesse und Aufpreisbereitschaft für Level 1 bis 5 zeigt sich in beiden Fällen ein Rückgang mit steigendem Assistenzlevel. Haben an Level 1 noch 54% Interesse und 21% eine Aufpreisbereitschaft so sind es bei Level 2 noch 42 bzw 23%, ehe bei Level 3 und 4 jeweils ein Abfall auf 25 bzw 15% kommt und bei Level 5 die Talsohle mit 22% Interesse und 13% Aufpreisbereitschaft erreicht wird.
Puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner empfiehlt daher konkrete Funktionen des assistierten Fahrens wie Spurhalteassistenz, Abstandstempomat sowie autonomes Parken und Überholen herauszustellen, damit eine höhere Preisbereitschaft entgegengebracht wird: „weil diese für Auto-Interessenten so greifbar und nützlich sind, dass ihnen eine deutlich höhere Preisbereitschaft entgegengebracht wird als vollautonomem Fahren."
