342 Händler von insgesamt 19 verschiedenen Marken wurden in der Schweiz über ihre Zufriedenheit mit dem jeweiligen Importeur befragt – mit ganz ähnlichen Fragen wie sie auch in Österreich immer erfolgen. Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen Dezember 2019 und Februar 2020, also noch vor Beginn der Corona-Krise.

Natürlich wurden auch in der Schweiz die Händler anonym befragt, die Durchführung oblag – wie auch bei uns – den Experten von puls Marktforschung in Schwaig bei Nürnberg.

Mit einem Wert von 7,54 wurde Suzuki nicht nur Sieger bei den „Kleinen Marken“, sondern bekam auch den allerhöchsten Wert aller Importeure. Bei den „Kleinen“ folgen Dacia (7,03), Hyundai (6,61), Mazda und Nissan (jeweils 6,03) und Citroën (3,91, der schlechteste Wert über alle Klassen).

Gesamtzweiter – und Sieger bei den „Mittelgroßen Marken“ – wurde Seat (7,45): In dieser Kategorie folgen Toyota (6,73), Peugeot (6,31) und Fiat (5,78). Bei den „Großen Marken“ gewann Renault (6,78) vor Skoda (6,57), Ford (6,30), Opel (6,29) und VW (6,28).

Im Premiumbereich entschied Mercedes mit einem Wert von 7,35 (Gesamtrang 3) das Rennen ganz klar für sich, es folgen Audi (6,66), BMW (6,17) und Volvo (6,10).

In Österreich folgen in den nächsten Wochen letzte Adaptierungen für den „Händlerradar“ 2020: Die Befragung findet im August/September statt, das Ergebnis wird im Herbst präsentiert – allerdings im Gegensatz zur Schweiz bereits mit Berücksichtigung der Verwerfungen durch die Corona-Krise.