„Der Unterlagenstand ist ident, lediglich der Vortrag hat nicht in Natura stattgefunden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, Vorstandsvorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK). Neben der postalischen Zusendung der Tagungsunterlagen stehen die Präsentationen auch zum Download zur Verfügung. Zudem hat etwa die Hälfte der Referenten ihre Vorträge auf Video aufgezeichnet, die nun in Deutsch und Englisch zur Verfügung stehen.

„Es geht heute längst nicht mehr um Verbrennungsmotor ODER Elektrifizierung, sondern um die Erweiterung von Benzin- und Diesel-Aggregaten mit elektrifizierten Komponenten“, analysiert Geringer die Entwicklung. "In 2 bis 3 Jahren wird kein neues Modell auf den Markt kommen, dass nicht über eine Hybridisierung, zumindest 48V, verfügt.“ So wird alles, was bislang ein reiner Verbrenner war, zumindest als Mild-Hybrid auf den Markt kommen.

Weitere Trends betreffen die intensive Weiterentwicklung der 48-V-Hybrid-Lösungen, einen Ausbau der Plattformstrategie für einen vielfältigen Antriebsmix, alternative Kraftstoffe (E-Fuels) aber auch der Einsatz von Wasserstoff in Verbrennungsmotoren, allerdings nur im Nutzfahrzeugsektor.

Das 42. Wiener Motorensymposium soll vom 28. bis 30. April 2021 dann wieder real in der Wiener Hofburg stattfinden.

Weitere Informationen zum 41. Wiener Motorensymposium finden Sie in der bereits erschienen AUTO Information 2517 sowie in der AUTO Information 2519, die nächste Woche publiziert wird!