Zu den von Hutschinski formulierten Zielen gehören für den Fahrzeughandel umgestaltete bzw. ausgesetzte Kriterien für die Vergabe des Corona-Hilfs-Fonds (URG Kennzahlen) ebenso wie vereinfachte und beschleunigte Abwicklung bei den Banken ohne dass diese zusätzliche Sicherheiten bei den zumeist ausfinanzierten Betrieben einfordern, Wahlmöglichkeit für den Durchrechnungszeitraum für den Corona-Hilfsfonds ähnlich der Regelung des Härtefallfonds, sowie die frühzeitige Anpassung der Gesetzeslage bzw. das Aussetzen von URG-Verfahren aufgrund vieler, nach der Bilanz 2020 durch das „Corona-Jahr“ drohender Verfahren.
Schließlich fordert Hutschinski wie andere Branchenvertreter eine Ökoprämie – nicht nur als Wirtschaftsimpuls: Die Win-Win-Situation, die damit für alle geschaffen würde, sei umweltpolitisch durch die Verbesserung der Ökobilanz der österreichischen Fahrzeugflotte, für die Konsumenten günstigere Neufahrzeuge, zusätzliche Steuereinnahmen für den Staat und den wichtigen Impuls für Wirtschaft und Konjunktur zu empfehlen.
Immerhin, so der VÖK-Obmann, waren vor der Krise fast 500.000 Arbeitsplätze in Österreich direkt oder indirekt von der Autobranche abhängig. Sonst drohen Insolvenzen, zahlreiche zusätzliche Arbeitslose und eine große Ausdünnung der Händlernetze.
Gewinner wären dabei, so der VÖK-Obmann, nur wieder finanzkräftige Importeure mit ihren eigenen Retailbetrieben – und Verlierer der Kunde durch den dann fehlenden Wettbewerb.
Das gesamte Dokument ist (weiter unten!) zum Download bereitgestellt!
