Demnach gingen insgesamt 147 Unternehmen (2018: 132, +11,4%) pleite. Über 73 Betriebe (2018: 72) wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet, ein Plus von 1,2%. Deutlich gestiegen ist mit 74 Fällen (2018: 60) auch die Zahl mangels Vermögens nicht eröffneter Verfahren, ein Plus von 23,5 %.
Den deutlichen Anstieg der Insolvenzen kommentiert Mag. Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform so: „Es war ein schwarzes Jahr für die Branche. Besonders betroffen waren die Werkstätten mit 64 Insolvenzen. Bemerkenswert ist vor allem der Zuwachs an masselosen Verfahren, bei denen mangels Vermögens gar kein offizielles Insolvenzverfahren eingeleitet werden konnte. Das heißt, man hat hier bis zuletzt versucht, durchzutauchen und eine Lösung zu finden – oder aber viel zu lange gewartet.“
