Mit 1. Jänner 2017 übernahm Edelsbrunner das Amt des BGO von Komm.-Rat Prof. Burkhard Ernst. Edelsbrunner ist Peugeot-Händler in Graz und seit 2007 als (Landes-)Gremialobmann in der Interessenvertretung tätig. Er war zuletzt Obmann-Stellvertreter im Bundesgremium des Fahrzeughandels und LGO des Fahrzeughandels der Steiermark und Mitglied des Bundesgremialausschusses.
„Obwohl die Zulassungszahlen für Neuwagen derzeit äußerst erfreulich sind, steht der Fahrzeughandel vor großen Herausforderungen“, sagt Edelsbrunner. „Dies einerseits durch die mangelnde Ertragskraft unserer Betriebe, die Herausforderungen durch das Internet sowie die Digitalisierung und andererseits durch die doch sehr hohen kostenintensiven Standards, welche von Fahrzeughändlern zu erfüllen sind.“ Nur betriebswirtschaftlich gesunde Betriebe seien auch in Zukunft überlebensfähig. Die Aufgabe des Fahrzeughandel-Gremiums werde darin liegen, „unsere Mitgliedsbetriebe zu unterstützen, deren Interessen zu vertreten und durchzusetzen.“
Unterstützt wird BGO Edelsbrunner vom scheidenden Obmann: Burkhard Ernst wird sich zukünftig als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit – wie bereits in seiner vergangenen Funktionsperiode – für Projekte und Initiativen einsetzen, die das Bewusstsein und die Wahrnehmung für die Anliegen und Interessen der Branche stärken. Über seine Tätigkeit als BGO zieht Ernst eine positive Bilanz: „Ein Highlight unserer Arbeit der letzten 6 1/2 Jahre war sicherlich, dass es uns als einziges Land in Europa gelungen ist, das sogenannte Kraftfahrzeugsektor-Schutzgesetz ins Leben zu rufen. Dadurch konnte die auf europäischer Ebene erfolgte Verschlechterung der Händlerrechte durch Abänderungen der Kfz-GVO deutlich reduziert werden.“ Im Zusammenhang mit der für einzelne Modelle vorgeschlagenen Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) sei ein Kompromiss erreicht worden. Dabei sei es gelungen, weitere Belastungen für Konsumenten bzw. die Branche in Höhe von ca. 30 Mio. € bis 50 Mio. € abzuwenden. •
