Während österreichweit 2016 insgesamt 5.227 Unternehmen (+1,5 %) in die Pleite schlitterten, waren es im Bereich Transportmittel/Verkehr 166 Firmen – um 3,5 % weniger als 2015 (172). Über 107 dieser Unternehmen (2015: 109) wurde der Konkurs eröffnet, was einem Minus von 0,9 % entspricht.
2016 registrierte die KSV1870 Holding 59 (mangels kostendeckenden Vermögens) nicht eröffnete Insolvenzen – ein Minus von 7,8 % im Vergleich zum Vorjahr (64). Deutliche Veränderungen gab es bei den Verbindlichkeiten: Die Passiva im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge schnellten von 56,3 Mio. € im Vorjahr auf 80,9 Mio. € im Jahr 2016.
Und das sind die größten Insolvenzen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge:
•Reifen Ruhdorfer GesmbH, Graz (18,6 Mio. € Passiva)
•Schuster Sport- & Classiccars GmbH, Zipf (7,8 Mio. € Passiva)
•Schuster Premium GmbH, Zipf (6,0 Mio. € Passiva)
•E. Bernhard GmbH, Langkampfen (4,6 Mio. € Passiva)
•Ing. Gernot Franz (Autohaus), Judenburg (3,6 Mio. € Passiva) •
