Weil der 18. Bezirk im September 2016 zur blauen Zone mutierte, tummelten sich in Döbling immer mehr „Fremdparker“. Im Zuge einer Bürgerbefragung wurde nun erhoben, ob die Bewohner ein Parkpickerl wünschen oder nicht. Insgesamt 56.000 Bewohner erhielten einen Abstimmungsbogen, 30.916 Bürger gaben ihre Stimme ab. 14.938 Anrainer (48,3 %) stimmten für, 15.953 (51,6 %) gegen das Parkpickerl.
Bezirksvorsteher Adolf Tiller (ÖVP) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass das Ergebnis für ihn bindend sei. Eine flächendeckende Kurzparkzonen-Lösung scheint somit vorerst vom Tisch. Allerdings kündigte Tiller auch Gespräche mit der zuständigen Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou an. Diskutiert werden sollen dabei Pickerllösungen für besonders überparkte Döblinger Grätzel wie Heiligenstadt, die Spittelau oder Oberdöbling. •
