Gestartet werde mit dem Ausbauprogramm in den Bezirken 2 und 16 bis Mitte 2017. Gemeinsam mit der TU Wien werde derzeit ein Konzept ausgearbeitet, an welchen Stellen die Ladesäulen strategisch gut platziert werden können. Das Ziel sei, die Ladesäulen so zu platzieren, dass eine gute Auslastung über den Tag gegeben sei, sodass der benötigte Parkraum nicht verschwendet werde, sondern gut genutzt sei.

 

Gemeinsam mit der örtlichen Politik werde der Vorschlag überarbeitet und in Kooperation mit Wien Energie umgesetzt. Die ersten öffentlichen Ladestellen werden in den Pilotbezirken Mitte 2017 in Betrieb gehen. „Wir werden auf die Parkgebühr während des Ladevorganges verzichten“, so Vassilakou weiter.

 

Ladesäulen sollen so angeordnet sein, dass einerseits Gehsteige nicht eingeschränkt seien und andererseits die Benutzung der Parkplätze durch E-Fahrzeuge für den Parkvorgang praktikabel sei. Es sei unerlässlich, dass jeder, der ein E-Fahrzeug benutze, die Ladeeinrichtung ohne Einschränkung benutzen könne. Selbst jemand, der keinen Vertrag mit einem Anbieter habe, müsse in der Lage sein, sein Fahrzeug „betanken“ zu können. Es sei geplant, die Abrechnung an die abgegebene Strommenge zu binden. Ein Tarifmodell sei in Ausarbeitung. •