„Im Vergleichszeitraum September 2015 bis September 2016 ist der Umsatz der Mitglieder um 2,2 % gestiegen“, berichtet GVA-Präsident Hartmut Röhl im Rahmen des jährlichen Kongresses in Hannover. Auch die Stimmung für das 4. Quartal ist nach der jüngsten Umfrage positiv. Das Wachstum kommt freilich durch Übernahmen und Fusionen der großen Player.
Sorgen bereitet dem Verband die zunehmende Vernetzung der Automobile. Der GVA unterstützt dabei weiterhin den europäischen Dachverband FIGIEFA im Engagement gegen die Monopolisierung der Daten. „Die von den Herstellern forcierte Extended Vehicle-Lösung bedeutet, dass die Automobilhersteller den Umfang der Daten bestimmen können, die zur Verfügung gestellt werden, und diesen Zugang auch gänzlich ausschließen können,“ erklärt Sylvia Gotzen, Generalsektretärin der FIGIEFA.
TecAlliance arbeitet währenddessen mit dem Projekt Caruso an einer eigenen Plattform für den freien Teilehandel, wobei die Daten erst nach der Filterung durch die Hersteller verwendet werden können. Der GVA ist zwar nicht grundsätzlich gegen die Umsetzung von Caruso, setzt aber weiterhin auf eine EU-rechtliche Lösung um Datenzugriff in Form einer interoperablen, standardisierten, sicheren und frei zugänglichen Telematikplattform (Open Telematic Platform, OTP) zu erhalten. •
