Dabei betonte Univ.-Prof Dr. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantrieb und Automobiltechnik der TU Wien, dass das Thema der CO2-Einsparung sehr breit betrachtet werden müsse: „Nicht nur bei der Mobilität, sondern auch in unserem übrigen Lebensumfeld.“
Von einem möglichen Rückgang von 20 bis 27% des Treibstoffverbrauchs beim Dieselmotor bis ins Jahr 2025 berichtet Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Stach, Mitglied des Betriebsvorstandes Diesel Systems und Leiter des Produktbereiches Abgasnachbehandlung und Sensoren bei der Robert Bosch GmbH, aufgrund von Weiterentwicklungen und Optimierungen. Auf Basis von heute müssen die CO2-Ausstöße im Verkehr um 67% bis 2050 reduziert werden, rechnet Dipl.-Ing. Thomas Bruckmüller vom Institut für Fahrzeugantrieb und Automobiltechnik der TU Wien vor. So werden vermehrt E-Autos zur Reduzierungen der Flottenverbräuche benötigt.
Dr.-Ing. Tobias Lösche-ter Horst, Leiter Antriebsforschung bei Volkswagen betont, dass im Jahr 2025 aufgrund des Flottenmix mit der 75g-CO2-Grenze jedes 4. verkaufte Fahrzeug ein E-Auto sein wird müssen.
Eine Pauschalisierung, dass E-Mobilität immer besser sei, lässt Dipl.-Ing. Dr. Gerfried Jungmeier, Leiter des Forschungsbereichs „Zukunftsfähige Energiesysteme und Lebensstile“ der Joanneum Research nicht gelten: „Mit den falschen Rahmenbedingungen hat man keine Vorteile bei der CO2-Reduktion.“ So sieht er bei Bio-Treibstoffen eine höhere CO2-Einsparungsmöglichkeit als bei E-Fahrzeugen. •
