Die High Performer des Quartals neben Toyota sind Daimler, Volkswagen und General Motors. Diese 4 Hersteller generieren mehr als die Hälfte der Gewinne der 17 untersuchten OEMs.

Absatztechnisch bleibt VW trotz des Abgasskandals der stärkste Hersteller, gefolgt von Toyota und GM. Bei den Premiumherstellern belegt Mercedes-Benz den obersten Rang. Während der chinesische Markt um 18 % gewachsen ist, zeigen sich die Märkte Brasiliens und Russlands stark rückläufig.

Der große Verlierer in der Studie ist Ford aufgrund einer Absatzschwäche in allen Kernmärkten bei einem Gesamtminus von 4 % und zum Vorjahresquartal halbierten Gewinnen.

Bratzel ergänzt: „Die Hersteller sollten sich von Rekordzahlen und guter Performance nicht blenden lassen. Die Umbrüche rund um Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen stellen die bisherigen Technologien und Geschäftsmodelle der etablierten Automobilhersteller in Frage. Es gilt, die gute Performance intensiv für die notwendigen Zukunftsinvestitionen zu nutzen. Der Nokia-Effekt lehrt, dass es in disruptiven Phasen keinen Artenschutz für vormals erfolgreiche Unternehmen gibt.“ •