Man stehe in „losen Gesprächen" über eine generelle Ankaufsförderung, doch seien Zeitplan und Ausgang ungewiss, heißt es aus dem Arbeitskreis der Automobilimporteure. Verkehrsminister Jörg Leichtfried hatte im September 2016 eine Prämie von „etwa 4.000 bis 5.000 €“ ins Gespräch gebracht, der für den Herbst angekündigte Aktionsplan wurde bisher aber nicht veröffentlicht.
In Deutschland erhalten Privat- und Firmenkunden bei der Anschaffung von E-Autos (Nettolistenpreis maximal 60.000 €) seit Juli 2016 eine Prämie von 4.000 €, für Plugin-Hybride wird ein Zuschuss von 3.000 € gewährt. Diese Förderungen kommen zur Hälfte vom Staat und von den Autoherstellern. Ausgelegt ist das Förderprogramm auf mindestens 300.000 Fahrzeuge, bis 31. Oktober 2016 wurde die Prämie aber lediglich 5.781 mal beantragt: Darunter waren laut aktuellen Behördenangaben 3.343 Elektro- und 2.438 Hybridautos. 3.078 Anträge kamen von Privatpersonen, 2.621 von Firmenwagenbetreibern.
Eine signifikante Steigerung der E-Auto-Nachfrage ist zumindest in Deutschland nicht in Sicht: Sowohl im September als auch im Oktober 2016 gab es konstant rund 700 Prämienanträge. •
