Auf europäischer Ebene war das vergangene Jahr dagegen durchaus positiv, wie aus den soeben von der CECRA veröffentlichten Daten hervorgeht: In den 28 EU-Mitgliedsstaaten gab es eine Absatzsteigerung um 5,7% auf 12.553.679 Pkw. Unter Berücksichtigung von Island, Norwegen und der Schweiz wurde eine Zunahme um 5,5% auf 13.009.252 Fahrzeuge verzeichnet.

 

Rückläufig waren die Neuzulassungen neben Holland (-6,9%) und Österreich nur in der Schweiz (-1,9%) sowie in Belgien (-0,6%). Dagegen wurde der stärkste Anstieg mit einem Plus um 34,8% auf 142.827 Einheiten im ehemaligen Krisenland Portugal verzeichnet. Dahinter folgte Ungarn, wo der Automarkt mit einer Zunahme um 21% auf 67.492 Einheiten ebenfalls ein kräftiges Lebenszeichen von sich gab.

 

2015 erwartet die CECRA in der EU ein Marktwachstum von 1,1%, was 12.691.100 neu zugelassenen Pkw entsprechen würde. Einschließlich der 3 EFTA-Staaten wird ein Plus von 1% auf 13.137.600 Pkw prognostiziert. Für die österreichischen Branchenteilnehmer ist dies jedoch nur ein schwacher Trost: Hierzulande soll der Markt neuerlich zurückgehen – und zwar um 1,4% auf nur mehr 300.000 Neuzulassungen.