Nur jeder 10. der 200 Manager, die für die „Global Automotive Executive Survey“ befragt wurden, erwartet im kommenden Jahrzehnt größere Veränderungen im Machtgefüge der Branche. Allerdings halten es immerhin 67 % für möglich, dass Elektroautos eine führende Rolle einnehmen werden. Zudem werden ein zunehmender Wandel der Mobilitätsbedürfnisse und eine damit einhergehende Erfordernis, verstärkt mit Unternehmen aus der Technologie- und Kommunikationsbranche zu kooperieren, prognostiziert.
Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer setzen in ihrer Strategie weiterhin primär auf Wachstum. An zweiter Stelle stehen der Ausbau der Wertschöpfungskette und Diversifikation (54 %), gefolgt von der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen (49 %) und anderen Autobauern (45 %).
„Wachstum alleine reicht nicht aus, um die Herausforderungen der Mobilitätskultur der Zukunft zu bewältigen“ sagt Yann-Georg Hansa, Partner von KPMG. Vor allem Premiummarken müssten „rascher Innovationen anstreben, um neue Produkte und Dienstleistungen, die den gesamten Fahrzeuglebenszyklus begleiten, auf den Markt zu bringen.“ Zudem gelte es, der Kundenbindung noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken
