Für 2,75 Mrd SFr trennt sich die Gründerfamilie Burkard von 52 % der Stimmrechte des Chemiespezialisten Sika AG/Baar (CH). Für 16 % des Kapitals erlangt St. Gobain nach erfolgter Transaktion die Führung bei Sika.

 

Der (umsatzmäßig zehnmal) größere französische Konzern erwartet durch den Zukauf von Sika nicht zuletzt in den Vereinigten Staaten mehr Wachstum und Gewinn.

 

Auf den Widerstand des Sika-Managements reagierte St.-Gobain-Vorstand Pierre-André de Chalendar verwundert: Er berichtet von konstruktiven Gesprächen mit der Führungsebene, nun sei die Sache gelaufen.

 

Da die Transaktion noch nicht durchgeführt wurde, lehnten es die Verantwortlichen derzeit noch ab, den Deal bezüglich der Auswirkungen auf Österreich zu kommentieren.