Das Geld soll für die Entwicklung neuer Modelle, innovative Technologien sowie für die globale Präsenz verwendet werden. Rund zwei Drittel der Gesamtinvestitionen fließen in effizientere Fahrzeuge, Antriebe und umweltschonendere Produktion. Dies sei das Ergebnis der Investitionsplanung für die Jahre 2015 bis 2019, die der Aufsichtsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft in seiner jüngsten Sitzung erörtert habe, wie das Unternehmen mitteilte.
Die Sachinvestitionen im Konzernbereich Automobile belaufen sich auf 64,3 Mrd. Euro, die Planung enthält auch 21,9 Mrd. € aktivierte Entwicklungskosten. Mit rund 56% werde demnach mehr als die Hälfte der Sachinvestitionen in Deutschland eingesetzt. „Mit diesem Investitionsprogramm bekennen wir uns erneut klar zu unseren heimischen Werken und Mitarbeitern“, sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandstandsvorsitzender Volkswagen AG.
Mit 41,3 Milliarden € bzw. rund 64 % werde der Konzern den wesentlichen Anteil der Sachinvestitionen des Automobilbereichs für die Modernisierung und Erweiterung der Produktpalette aller Marken aufwenden. Schwerpunkte seien die Ausweitung der SUV-Palette, sowie die Teil-Modernisierung der Modellpalette der leichten Nutzfahrzeuge. Parallel seien Fahrzeuge und Nachfolgemodelle in nahezu allen Fahrzeugklassen auf Basis der modularen Baukastentechnologie sowie die zugehörigen Komponenten in den Investitionen eingeplant.
Darüber hinaus investiere das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren produktübergreifend 23,0 Mrd. €. Darin enthalten seien etwa Kapazitätserweiterungen, ein neues Crafter-Werk in Polen sowie das neue Audi-Werk in Mexiko.
