Motorrad-Händlerin Marion Hafenscher, Inhaberin von Yamaha Hebart, kennt die Betriebshilfe der Wirtschaftskammer Wien schon lange. Bei ihrer Schwangerschaft sprang schon einmal ein Betriebshelfer ein, um die Geschäfte auch während ihrer Abwesenheit am Laufen zu halten. Und jetzt benötigt sie wieder die Hilfe der Wirtschaftskammer: Eine Operation am Bein lässt sich nicht länger aufschieben.

 

 

Der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck ist stolz auf die Betriebshilfe, die 2006 in Kooperation mit der SVA gegründet worden ist: „Wenn ein Unternehmer wegen Krankheit, nach einer Operation oder wegen Schwangerschaft nicht arbeiten kann, ist das für ein kleines Unternehmen oft existenzbedrohend. Da sehe ich es als unsere Pflicht als Wirtschaftskammer zu helfen. “

 

Genau 1000 Mal sprang die Betriebshilfe bisher ein, vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch im Handel oder im Tourismus: Bis zu 70 Arbeitstage pro Jahr stellt der Verein einen Betriebshelfer zur Verfügung, völlig kostenlos für den Unternehmer. Die Kosten für Anmeldung der Helfer, die Lohnverrechnung und natürlich der Lohn selbst werden von der Betriebshilfe übernommen.