Und wie: Nach 15 Jahren Abwärtstrend in Image und Marktanteilen konnte sie mit Imagewandel, Portfoliorenovierung und Neupositionierung der Marke Opel eine Trendumkehr der „urdeutschen“ Marke erreichen, ein „Umdenken im Kopf“ der Konsumenten und auch der Mitarbeiter bewirken.
„Heute legt der Autofahrer wieder gern den Opel-Schlüssel auf den Tisch“. Über Opel wird wieder positiv gesprochen und in 15 Ländern Europas steigen wieder die Zulassungszahlen für Adam, Mokka, Corsa, Karl usw. Dazu beigetragen haben neben Ingenieurs- und Designkunst motivierte Mitarbeiter und Händlernetze, wie Müller explizit gegenüber AUTO-Info4you auch Österreichs Vermarktungsleistung hervorhob.
Bei der in den kommenden Tagen in Südfrankreich stattfindenden europäischen Händlertagung soll der Weg fortgeschrieben werden. 27 neue Modelle und 17 neue Aggregate bis 2018 sollen Opel wieder dort hinbringen, wo die Marke hingehört: „Nach Volkswagen zur Nummer zwei aufzurücken, also Ford zu überholen und Renault hinter sich zu lassen.“ Aktuell ist man hinter Ford die Nummer drei mit jährlich rund 1 Million verkaufte Pkw. Den Händlern wird das wieder neu installierte Telematiksystem „OnStar“ schmackhaft gemacht, um der drohenden Gefahr rund um die Auswirkungen der Smartphone-Generation entgegenwirken zu können.
