Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen ist aktuell der zweitgrößte der Welt und dicht auf den Fersen des Spitzenreiters Toyota. So knapp das Rennen auch ist, in einer Sache sind die Japaner VW um Meilen voraus: Rentabilität. Das will Konzernchef Martin Winterkorn ändern.

 

Die Richtung der Ansätze geht deutlich in Richtung Effizienz. So soll zum Beispiel bei Modellen wie Golf und Passat auf kaum nachgefragte Extraausstattungen verzichtet werden. Damit würden Abläufe in Forschung, über Einkauf bis hin zu Produktion oder Organisation im Verkauf und Service vereinfacht. Betriebsratschef Osterloh wird in den nächsten Tagen dem Management die Optimierungsansätze des Betriebsrates vorlegen und meint: „Es liegt immer an denen die die Entscheidungen treffen. Ohne Auftrag mache unsere Ingenieure oder Interieur-Designer nichts  noch komplexer und noch variantenreicher.“

 

Winterkorn selbst möchte die Belegschaft hinter sich wissen: Natürlich wird es Diskussionen geben. Aber wir erarbeiten kein Sparprogramm, sondern ein Effizienzprogramm. Es geht nicht einfach darum, Budgets zu kürze. Es geht darum, die Ertragskraft nachhaltig zu steigern.“