Besonders der Großkundenbereich zeige sinkende Absätze und damit verbunden werde sich die Rabatttreiberei beschleunigen. Schuld an der Misere trage auch der Umstand, dass der intensive Wettbewerb um Marktanteile schon seit Jahren Autos im Markt führe, den es so gar nicht gibt.

 

Vor dem Hintergrund sich weiter eintrübender Konjunkturdaten benehmen sich die Vorstände namhafter Automobilhersteller in Einzelgesprächen in ihren Planungen 2015 sehr vorsichtig. Nach draußen posaunen sie unverdrossen Wachstum. Grund zur Annahme sei der Ersatzbedarf älterer Flottenfahrzeuge trotz zweistelligen Rückgängen im russischen Markt.

 

Umgelegt auf das österreichische Autohandelsgeschäft lässt sich sagen, dass strategische Verkaufsmanagementpositionen immer stärker mit Aftersales kombiniert werden. Mit dem Nebeneffekt, aus bislang zwei Positionen eine zu bilden. Alles in allem verlangsamt die Krise im gesamten Europa vielfach nicht nur die Investitionstätigkeit in der Industrie sondern auch im Bereich KMU. Eine unheilige Mischung!