Auf rund 305.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren 4.631 Aussteller aus 71 Ländern (2012: 4.597 aus 74 Ländern) ihr Produktangebot entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Automobils. Auch in diesem Jahr, zur 23. Ausgabe, sei die Automechanika Frankfurt, wie die Veranstalter betonen, „Schaufenster für Aftersales-Ideen der Zukunft“.

 

Diese wird es auch brauchen: In Zeiten, in denen die Politik dem Automobil feindselig gegenübersteht und immer strengere CO2-Auflagen die Hersteller zum Schwitzen bringen, droht weiteres Ungemach auch von den „neuen Märkten“, die bereits Krallen und Zähne zeigen. Russlands Gegenboykott als Reaktion auf die verhängten Sanktionen bekommen wir dieser Tage bitter zu spüren, und auch China hat die Automobilhersteller fest im Griff.

 

Letztendlich rächt sich auch das Vertrauen auf „ewiges“ Wachstum und in brutal gesteuerten „Wirtschaftswunderländern“, deren Regenten ganz und gar nicht nach demokratischen Spielriegeln agieren. Österreich und Europa laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Wie man da gegensteuern könnte? Wohl damit, die heimischen Märkte mit entsprechenden Maßnahmen zu stärken und sich nicht immer auf vermeintlich „verlässliche“ Partner zu verlassen.