Wir brauchen das Auto, das Fahrrad, die Öffis und die Fußgänger – für ein weltoffenes Miteinander zwischen uns Bürgern und Arbeitgebern, die ihre üppigen Steuern leisten und unseren Wohlstand sichern helfen. Die Vertreter der Wirtschaftstreibenden üben öffentliche Enthaltsamkeit. Die Politik hält sich tunlichst zurück, weil Auto pfui ist. Die Autofahrerclubs sind völlig abgetaucht.
Lediglich der VCÖ leidet unter chronischen Flatulenzen, in dem er sich des so genannten Empörungsjournalismus bedient. Das Auto ist schon Nebensache, der Verkehr die Hauptsache und diesen einzuschränken findet Applaus. Autosteuern werden vom Gesetzgeber durchgewunken. Alles ohne nachhaltige Aufregung! In den Gremien werden indes Eitelkeiten ausgetauscht. Lobbying wird ins Kaffeehaus verlegt. Wer kümmert sich denn um Sachinhalte? Gesprochen wird mit Parteifreunden. Wer aber spricht aktiv mit den Medien? Wer macht den Automann bzw. Autofrau? Wer macht die Kommunikation?
Mit einer Broschüre ist das nicht getan. Mit Inseraten allein wird es nicht reichen. Mit gremial getimten und bezahlten TV Clips alleine wird es ebenso nicht reichen. Man braucht ein Gesicht. Glaubwürdig, integer und kompetent. Alljährlich findet das kompetenteste Zusammentreffen der europäischen Automobiltechniker in Wien statt. Wer nutzt diese Gelegenheit mit den CEOs aktuelle Mobilitätsthemen mit dem Auto im wirtschaftlichen Kontext publikumswirksam zu besprechen? Kommunikation (Lobbying) muss in der obersten Ebene stattfinden. Nicht in einer Kommunikationsebene, die sich nur mit Insidern auseinandersetzt.
