Nur wer sich mit seinen Kunden und deren Ansprüchen auseinandersetzt, wird im Meer der Gleichförmigkeit überleben. Auf diese Formel lassen sich die Ergebnisse aus zahlreichen Telefonaten mit Kfz-Unternehmen zum Zustand der Kfz-Branche bringen.

 

Während eine Vielzahl von Importeuren immer noch von passablen Stückzahlen (6% Minus im August zum Vorjahr) plaudert, setzen Teilelieferanten und Dienstleister ihre Wertungen bei brutalen 20% Marktminus im abgelaufenen Monat an. Wesentlich mehr Marken - und freie Handelsbetriebe – haben heuer in den Sommerferien ihre Betriebe für einige Wochen geschlossen gehalten.

 

Damit wird deutlich, dass vielen Autohaltern die Kosten explodieren und Sparen angesagt ist. Die Auswirkungen spüren Tankstellen ebenso wie Lebensmittelketten, Textilhandel und Hotellerie. Die Kunden sind den negativen politischen Strömungen und der Geschehnisse der globalen Weltwirtschaft zunehmend ausgeliefert und nehmen sich angesichts weiter steigender Arbeitslosenraten finanziell zurück, so sie das noch können. Wir lassen absichtlich namentliche Zitate außen vor, denn je nach Marktkonstellation wird der Branchenzustand schön oder schlecht geredet.

 

Auf den Punkt gebracht: Nur wer sich – mittelständische und kleinere Unternehmen voran – mit seinen Kunden und deren Ansprüchen auseinandersetzen kann und seine Produkte und Dienstleistungen mithilfe des eigenen Markennnamen konsequent auf sie ausrichtet, wird die Schlacht gewinnen, die um die Aufmerksamkeit der Käufer und Konsumenten tobt. Sich zur Verbesserung der Lage allein auf Maßnahmen von Standesvertretungen zu verlassen, wird schlicht als fahrlässig eingestuft.