Als CEO von Aston Martin wird Palmer die Nachfolge von Langzeitchef Ulrich Bez (70) antreten. Dieser hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, nach 14jähriger Führungstätigkeit eine zurückhaltendere Rolle spielen zu wollen. Nunmehr wird Bez seine Agenden an Palmer übergeben, um künftig als „Non-Executive Chairman“ zu fungieren.
Palmer blickt auf eine 35jährige Karriere in der internationalen Automobilindustrie zurück. Seit 1991 bei Nissan tätig, verantwortete er zuletzt ein jährliches Absatzvolumen von 5,2 Mio. Fahrzeugen. Aston Martin konnte dagegen 2013 gerade einmal 4.200 Autos verkaufen – was freilich immer noch ein Vielfaches von jenen minimalen Stückzahlen war, die der Sportwagenbauer vor dem Amtsantritt von Bez produziert hatte.
Ohnehin geht es bei Aston Martin um Klasse statt Masse: So ist das 101 Jahre alte Unternehmen in der Öffentlichkeit vor allem als Fahrzeuglieferant von James Bond bekannt. Im nächsten Film mit dem legendären Geheimagenten könnte bereits der Nachfolger des aktuellen Modells DB9 zum Einsatz kommen – dank einer 2013 abgeschlossenen Kooperation mit Daimler ausgestattet mit Motoren und Elektronikkomponenten des deutschen Herstellers.
