Die hohen Entwicklungskosten des Technologieführers in Sachen Elektromobilität fordern ihren Tribut. So verzeichnete das US-amerikanische Unternehmen im zweiten Quartal einen Verlust von 46 Mio. Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Verdopplung des Betrags in den roten Zahlen worauf auch die Aktionäre reagierten – die Wertpapiere des Unternehmens verloren fast drei Prozent an Wert.
„Think big“ lautet wohl das Motto der Kalifornier, denn statt die Investitionen zurückzufahren, plant das Unternehmen bis zu fünf Mrd. Euro in eine „Gigafactory“, also eine Gigafabrik, zur Herstellung von Akkus zu investieren. Dafür wurde mit dem japanischen Elektronikriesen Panasonic eine Partnerschaft begründet. Firmenoberhaupt Elon Musk schrieb den Aktionären: „Im Juni haben wir mit der Erschließung eines Geländes außerhalb von Reno (Nevada, USA) begonnen, das möglicherweise der Standort für die Gigafactory wird.“ In der Fabrik sollen bis 2020 bis zu 6.500 Personen tätig sein die 35 GWh an Batteriezellen und 50 GWh an Akkupacks pro Jahr erzeugen.
