In dem von der FPÖ eingebrachten Antrag wird das Verkehrsministerium aufgefordert, eine verpflichtende Einführung von akustischen Warnsignalen in rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen durchzusetzen. Diese Forderung müsse auch von den anderen Fraktionen „ohne Rücksicht auf Parteicoleur“ unterstützt werden, sagt Dr. Elmar Fürst, Vorsitzender des Komitees für die Mobilität sehbeeinträchtiger Menschen: „Menschenleben sind wichtiger als Parteiinteressen.“
Ähnlich äußert sich der Blinden- und Sehbehindertenverband, der schon seit geraumer Zeit auf europäischer Ebene um eine derartige Ausrüstungsvorschrift kämpft. Gefährdet seien nicht nur blinde Menschen, sondern auch Kinder sowie ältere oder hörbeinträchtige Personen. Ein „Acoustic Vehicle Alerting System“, kurz AVAS, könne hier wirksam Abhilfe schaffen.
