Bisher musste man sich auf mehreren Homepages (also z.B. der Asfinag, der ÖBB oder der Wiener Linien) erkundigen, wenn man – aus welchem Grund auch immer – eine bestimmte Strecke mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln zurücklegen wollte. Das bisherige Schrebergartendenken der einzelnen Verkehrsanbieter, so Verkehrsministerin Doris Bures, sei nun aber überwunden.

 

Die „Verkehrsauskunft Österreich“ (VAO) sei ein ganz wichtiger Schritt hin zu einer noch besseren Vernetzung von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr, sagte Bures am Donnerstag (3. Juli) bei der Präsentation in Wien. Entwickelt wurde die VAO von Asfinag, ÖAMTC, ÖBB, der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Verkehrsverbünde, der ITS Vienna Region und dem Land Salzburg.

 

Alle Anbieter stellen ihre Daten und Informationen auch den jeweils anderen Partnern zur Verfügung: Die VAO ist aber nicht auf einer eigenen Homepage zu finden, sondern lässt sich über die bisherigen Online-Angebote der Projektpartner ansteuern. Derzeit funktioniert dies unter asfinag.at/routenplaner, maps.oeamtc.at, anachb.at, routenplaner.vor.at und verkehrsauskunft.salzburg.gv.at.

 

Insgesamt sind über die VAO fast 2,5 Mio. Adressen in ganz Österreich zu finden. Diese können wahlweise über 243.185 Kilometer Straßen (und 2.178 km Autobahnen/Schnellstraßen) oder über 8.269 Kilometer Schiennetz angesteuert werden. Es gibt 66.650 Haltestellen, weiters 3.708 Fahrrad-Abstellanlagen, 986 Park&Ride-Anlagen und 705 Parkplätze, -garagen und Raststätten.