Renault ist mit dem Kangoo ZE bereits seit längerem im Segment der rein elektrisch betriebenen Nutzfahrzeuge vertreten, ab Juli mischt auch die Konzernschwester Nissan mit. Der e-NV200 unterscheidet sich außen lediglich beim Kühlergrill vom konventionell betriebenen NV200, innen wurden viele Komponenten des Elektroautos Nissan Leaf übernommen.

 

Mit einer Reichweite von bis zu 170 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h zeigt sich der eNV200 – der sowohl in einer Kastenwagen- als auch einer Pkw-Variante zu haben ist – gerade im gewerblichen Bereich durchaus alltagstauglich. Der aus dem Nissan Leaf bekannte Elektromotor leistet 109 PS, die Ladezeit liegt je nach Anschluss und Ladegerät zwischen vier und zehn Stunden.

 

Was die Akkus betrifft, so bietet Nissan diese im Kaufpreis inkludiert bzw. als monatliche Mietoption an. Die Preisliste des Nissan e-NV200 startet bei netto 20.590 für den Kastenwagen ohne Batterie und reicht bis zum Pkw-Topmodell inkl. Akkupack für netto 32.437.

 

Auf die Verkaufserwartungen angesprochen, so rechnet Nic Thomas, Managing Director von Nissan Österreich, im bis März 2015 laufenden Fiskaljahr mit 100 bis 150 Einheiten, 70 Prozent davon aus Kastenwagen.