Dabei konnten die Clubmitglieder, die sich der Fahrzeuge als Paten annehmen, zeigen, dass es sich nicht um Museumsstücke handelt, die sich nicht bewegen können, sondern um einsatzbereite Zeitzeugen vergangener Jahrzehnte. Zusätzliche Farbe brachte der Gräf&Stift-Postbus aus dem neuen Gräf&Stift-Museum Altaussee ins Bild, der perfekt in jedem Detail restauriert natürlich auch für Mitfahrten durch das Werksgelände der Rheinmetall MAN Military Vehicles zur Verfügung stand. Prominenter Gast der Veranstaltung war der neue Liesinger Werksleiter Dipl.-Ing. Marcel Snelder.

 

Die fröhliche Stimmung angesichts perfekt funktionierender Fahrzeuge kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Verein, der sich um sämtliche österreichischen Fabriken und Fabrikate kümmert, finanziell auf dünnem Eis geht: Natürlich seien die Ausgaben für die Restaurierung der Fahrzeuge durch Einnahmen gedeckt, betonte der rührige Präsident Stefan Reitgruber – doch nicht zuletzt, weil die Paten von 2 Autos des Clubs sämtliche Ausgaben für Restaurierungs- und Erhaltungsmaßnahmen direkt aus der eigenen Tasche bezahlen. Der Verein ist auf der Suche nach Einstellmöglichkeiten, erläuterte Reitgruber. Man wolle eigentlich eine Halle kaufen, doch dafür reiche das Vereinsvermögen nicht, weil es nicht möglich sei, etwas anzusparen. Reitgruber bedankte sich für die Hilfsbereitschaft, wenn es darum gehe, Autos des Vereins unterzubringen, bei Fuhrunternehmer Komm.-Rat Walter Kemeter, der Nachbar des Werks.